Training bei starken Wetterwechseln und Regen

Sonne, Regen, Sturm und Wind- bei dem aktuellen Wetter lässt sich die Frage, wie man sein Pferd optimal trainieren kann, gar nicht so leicht beantworten...Oder?  Genau darum geht es in dem heutigen Blogartikel.

Da starke Wetterwechsel nicht nur für uns Menschen anstregend sind, sondern auch für die Pferde, sollte man das Training dem Wetter anpassen. Dabei sind natürlich einige Faktoren zu berücksichtigen, wie z.B. das Pferdealter, Krankheiten und die allgemeine Wetter- beziehungsweise auch Wärme-/Kälteempfindlichkeit. Die folgende Liste zeigt mehrere Möglichkeiten sein Pferd „alternativ“ zu trainieren.

  1. Longieren
    Longieren bietet sich eigentlich immer an und die korrekte Longenarbeit ist so viel mehr als ein stumpfes, langweiliges Laufen auf dem Zirkel. Bei der Longenarbeit lassen sich auch sehr gut Stangen oder Cavalettis einbauen, das schult zum einen die Trittsicherheit des Pferdes und zum anderen ist das auch eine tolle Methode der Hinterhandaktivierung. (Wer übrigens keine Cavalettis hat: die Pipitöpfe von IKEA lassen sich auch sehr gut zweckentfremden)
  2. Bodenarbeit
    Bodenarbeit ist ein weiter Begriff, darunter kann man sich wirklich viel vorstellen, aber wie wäre es denn mal wieder mit Schrecktraining? Was sich dafür sehr gut eignet sind z.B. Planen um das Pferd drüber gehen zu lassen oder sie auf das Pferd zu legen. Regenschirme, Sprühflaschen und ein Rappelsack eignen sich übrigens auch sehr gut. (Ein Rappelsack lässt sich aus einem alten Möhren- oder Futtersack, einem Strohband und leeren Blechdosen auch sehr gut und schnell selbstmachen)
  3. Zirkuslektionen und Freiarbeit
    Zirkuslektionen oder auch Tricks und Freiarbeit lassen sich gut kombinieren. Welcher Pferdemensch ist nicht voller Glück, wenn das Lieblingspferd einem freiwillig auf Schritt und Tritt folgt? Aber auch Flehmen ist immer gut anzusehen und dazu auch noch recht leicht beizubringen. Meist langt es ein Leckerli oder eine Möhre in die Hand zu nehmen und dann in Richtung der Pferdelippe mit dem Finger und der Bewegung nach oben zu zeigen.

Aber auch eine entspannte Schrittrunde im Gelände oder ein kleiner Spaziergang in den Wald lassen sich immer gut mit ins Training einbauen. All diese Trainingsmöglichkeiten bieten euch und den Pferden eine nette Abwechslung und eine Menge Spaß. Gleichzeitig wird natürlich auch das Vertrauen zwischen Pferd und Mensch ungemein gestärkt. Gegen eine normale Trainingseinheit spricht natürlich auch nichts, sofern Reiter und Pferd sich dazu in der Lage fühlen, allerdings zeigt dieser Artikel gewollt Alternativen auf.

Jetzt wäre die Frage nach dem Training geklärt, aber was macht man denn nun wenn es regnet und keine Halle zur Verfügung steht? Die eine, wohl einfachste Lösung ist es, dem Pferd einen freien Tag zu gönnen, da dies aber meist unerwünscht ist, könnte man dem Pferd auch etwas Wellness bieten. Dabei ist der Kreativität keine Grenze gesetzt und so könnte man neben der Massage mit einem (Massage-)striegel, dem Pferd auch mal wieder Mähne und Schweif schneiden und ein leckeres Mash kochen, da kommt Freude auf! Allerdings gibt es da auch Lösungen für die, die eben nicht auf das normale Training verzichten möchten. Dafür gibt es sogennante „Rainlegs“, das ist quasi eine halbe Regenhose, die den Bereich des Beines abdeckt, der sonst im Regen wäre. Für das Pferd eignen sich, sofern es nicht zu warm ist, Ausreitdecken. Diese haben einen Sattelausschnitt und das Pferd wird so auf jeden Fall nicht im Rückenbereich nass. Wenn der Reiter nun noch eine gute Regenjacke trägt, steht dem Training im Regen nichts mehr im Wege.

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